In dieser Rubrik finden Sie Links zu Texten, die auf die Grundlegende Problematik der so genannten „Sicherheitsmaßnahmen“ und sozialer Kontrolle im Allgemeinen eingehen. Warum die Überwachung sämtlicher Lebensbereiche nicht nur irgendwie doof und unangenehm ist, sondern ein massives Problem für jeden Menschen und jede Gesellschaft darstellt, das erfahren Sie hier.

Fühlen sie die Sicherheit!

    Grundlagentexte

  • Der Funktionswandel der „sozialen Kontrolle“ wird in diesem Text reflektiert. Wurde früher auf Straftaten mit dem Angebot der Reintegration in die Gesellschaft reagiert, setzt sich heute der Auschluss von Gefahrenpotentialen aus dem gesellschaftlichen Leben durch. Der Versuch auf eingebildete oder tatsächlich existierende Bedrohungen präventiv zu reagieren, wird laut dem Text zum vorherrschenden Paradigma staatlicher „Sicherheitsmaßnahmen“. Aus der jungle world vom 2.8.2007


  • Ein Artikel von der AG öffentliche Räume beim Bündnis gegen Rechts Leipzig, Erschienen in der Phase 2 Nummer 3/02.
    Überblick über unterschiedliche Überwachungsmaßnahmen auf deutscher und europäischer Ebene. Schwerpunkt auf dem Zusammenhang von „Überwachung“ und unerwünschten Migrationsprozessen. Obwohl aus dem Jahr 2002, sind die meisten Entwicklungen immer noch aktuell.


  • Rolf Gössner macht sich Gedanken zum Verhältnis von Grundrechten und vagen Sicherheitsversprechen. Aus der Frankfurter Rundschau vom 13.09.2007 (als pdf)


  • Not braucht viel Gebot, ein Artikel aus dem GegenStandpunkt 3-07
    Terrorgefahr in Deutschland – eine Produktivkraft für den Rechtsstaat.
  • Artikel von Rolf Gössner in Neue Rheinische Zeitung, Online-Flyer vom 31. Oktober 2007
    Die Anschläge vom 11. September 2001 haben weltweit zu gravierenden Menschen- und Völkerrechtsverletzungen geführt – nicht nur durch die
    zahlreichen Terrorakte, die wir seitdem erlebten und verurteilen, sondern in weit größerem Maße durch die Art und Weise der weltweiten
    Terrorbekämpfung, wie sie von Regierungen und überstaatlichen Institutionen betrieben wird. Von einer Bekämpfung der Ursachen des
    Terrorismus ist hingegen nur selten die Rede – der „war on terror“ lässt hierfür offenbar keinen Raum.
  • Innere Sicherheit im Wandel
  • Kurzer, sachlicher Überblick der Themenfelder
  • „Innere Sicherheit“, Elke Stevens zeigt Kontinuitäten auf
    Neue Labels, alte Markenzeichen Jahrzehnte währende Kontinuitäten drängen sich bei einem Rückblick auf die Politik der Inneren Sicherheit der sozialdemokratisch-grünen Bundesregierung auf.
  • Die neuen Grenzen der Sicherheit?
    Schon lange vor den Anschlägen vom 11.09.2001 hatte die Wandlung der BRD zum Polizeistaat angefangen, indem individuelle Grundrechte unehmend der Staatssicherheit geopfert wurden. Wie schon zu RAF-Zeiten, entstand nach den Anschlägen am 11.September 2001 eine regelrechte Sicherheits-Hysterie, die den weiteren Abbau der Freiheitsrechte ermöglichte.
  • „Sicherheitsgefühl ist das Kernprodukt der Politik“, Interview mit Kliche in der Sueddeutschen Zeitung vom 12.07.2007
    Warum stören sich nur wenige an Schäubles Sicherheitsphantasien? Warum schalten wir unseren Kopf ab, wenn es um Terrorismus geht? Warum lassen wir uns so gerne belügen? Der Fachmann für Politische Psychologie, Thomas Kliche, hat erstaunliche Antworten.
  • Welchen Preis sind wir bereit zu zahlen für unsere Unversehrtheit? Dienen die geforderten und bereits getroffenen Maßnahmen wirklich zur Wahrung unserer Sicherheit, oder wird uns da Sand in die Augen gestreut? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Rolf Gössner im folgenden Beitrag. Rolf Gössner ist Anwalt und Publizist, arbeitet als parlamentarischer Berater, ist Juror des „Big Brother Awards“, Mitherausgeber des Grundrechtereports der Zeitschrift Ossietzky, und Vorsitzender der Internationalen Liga für Menschenrechte. Der Mitschnitt stammt von einem Vortrag am 19.10.07 in Konstanz, wo Rolf Gössner auf Einladung der DJU (Deutsche Journalistinnenunion) referierte.
  • Teil 1
  • Teil 2
  • Teil 3
  • Die große Koalition höhlt Bürgerrechte und Datenschutz aus – doch es herrscht Ruhe im Land. Rudolf Walther zu den neuen Sicherheitsmaßnahmen der Bundesregierung im FREITAG vom 23.11.07.